Heute Mittag in Essen (Kulturhauptstadt 2010), an der schäbbigen Seite vom Hauptbahnhof.
Ein ziemlich alkoholisierter Ruhri steht vor einer Baumscheibe mit Baumstumpf und beschwert sich lautstark bei den Passanten:"Die haben hier den Baum vergessen." Die meisten eilen vorbei. Ein etwa 30jähriger mit Freundin, ebenfalls Ruhri aber nüchtern, antwortet: "Den Baum hab ich inne Tasche" Darauf der Penner:"Deshalb werden wir auch Weltmeister."
Alles klar? Das ist Ruhrgebiet, das ist Kulturhauptstadt, das ist Kultur, das ist Dada im 21. Jahrhundert.
Dann kann ja nichts mehr schief gehen, oder?
Wir sind eben Weltmeister!
Willkommen in meiner Gedankenwelt.Neben einfach und lachhaft finden sich bitter und ernst. Alles aber frech, fromm, fröhlich und frei. Viel Spaß beim Lesen und noch mehr beim Kommentieren.
Sonntag, 20. Juni 2010
Freitag, 18. Juni 2010
Erzengel
Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren, liegen den himmlischen Heerscharen Beschwerden aus der Parteienlandschaft vor, dass deren Beistand ungerecht verteilt sei und man dementsprechend Antrag auf Aufstockung im Personalbereich stelle.
Anlass für die geforderte Neuregelung ist die Tatsache, dass einzig der SPD mit Gabriel ein Erzengel zur Seite gestellt sei.
Die Verwaltung legt nun nach eingehender Prüfung folgenden Lösungsansatz vor:
Der CDU wird der Erzengel MICHael zugewiesen. Das entspräche der derzeitigen Wahlkampfstrategie der Partei, die in ihren letzten beiden Wahlkämpfen statt inhaltlicher Aussagen
ausschließlich auf die Parole „Mich Wählen“ gesetzt hat, was im Bundestag noch einigermaßen gegriffen hat. Möglicherweise liegt das darin begründet, dass mit Angela ein vermeintlicher Engel kandidierte. In NRW ging der Schuss allerdings treffsicher nach hinten los.
Für die GRÜNEN, die sowohl Umwelt wie Nahrung möglichst naturbelassen erhalten wollen, also einen URzustand anstreben, wird der Erzengel URiel freigestellt.
Bliebe als vierter himmlischer Gesandter RAFFael der FDP zuzuordnen, wobei sich jede weitere Erklärung erübrigt.
Des Weiteren bleibt anzumerken, dass bei der dünnen Personaldecke der Linkspratei kein Erzengel zugeordnet werden kann. Auf Grund des Beförderungsstopps wird sich an dieser Lage auch in absehbarer Zeit nichts ändern. Dass den Linken Lichtgestalten eine entsprechende Alliteration zugeschrieben werden soll, wie aus manch anderer Partei zu vernehmen, konnte nicht bestätigt werden. Allerding muss hier angemerkt werden, dass nach unseren Informationen in der Sache gar kein Antrag auf Beistand von der Linkspartei vorliegt.
Diese Angaben unterliegen der Vertraulichkeit und sind derzeit noch ohne Gewähr.
NACHSCHLAG:
Da es doch noch Unklarheiten in Sachen FDP gibt, hier noch ein paar Erläuterungen.
RAFFael hat natürlich nichts mit RAF zu tun, sondern eher mit RAFFke, der Ratte des kleenen Punkers aus Berlin.
Aber wir wollen hier niemand beleidigen. Dass es sich bei der FDP um die Rafferpartei -pardon, die Partei der Besserverdienenden handelt, hat sie selbst so definiert. Dabei scheint sie nicht zu raffen, dass man mit dieser Strategie nur wenig Stimmen zusammen raffen kann. Außer vielleicht bei jener Wahl, als einige Wähler nicht gerafft haben, dass man als Wähler der Raffer noch nicht selbst zum Raffer wird.
Anlass für die geforderte Neuregelung ist die Tatsache, dass einzig der SPD mit Gabriel ein Erzengel zur Seite gestellt sei.
Die Verwaltung legt nun nach eingehender Prüfung folgenden Lösungsansatz vor:
Der CDU wird der Erzengel MICHael zugewiesen. Das entspräche der derzeitigen Wahlkampfstrategie der Partei, die in ihren letzten beiden Wahlkämpfen statt inhaltlicher Aussagen
ausschließlich auf die Parole „Mich Wählen“ gesetzt hat, was im Bundestag noch einigermaßen gegriffen hat. Möglicherweise liegt das darin begründet, dass mit Angela ein vermeintlicher Engel kandidierte. In NRW ging der Schuss allerdings treffsicher nach hinten los.
Für die GRÜNEN, die sowohl Umwelt wie Nahrung möglichst naturbelassen erhalten wollen, also einen URzustand anstreben, wird der Erzengel URiel freigestellt.
Bliebe als vierter himmlischer Gesandter RAFFael der FDP zuzuordnen, wobei sich jede weitere Erklärung erübrigt.
Des Weiteren bleibt anzumerken, dass bei der dünnen Personaldecke der Linkspratei kein Erzengel zugeordnet werden kann. Auf Grund des Beförderungsstopps wird sich an dieser Lage auch in absehbarer Zeit nichts ändern. Dass den Linken Lichtgestalten eine entsprechende Alliteration zugeschrieben werden soll, wie aus manch anderer Partei zu vernehmen, konnte nicht bestätigt werden. Allerding muss hier angemerkt werden, dass nach unseren Informationen in der Sache gar kein Antrag auf Beistand von der Linkspartei vorliegt.
Diese Angaben unterliegen der Vertraulichkeit und sind derzeit noch ohne Gewähr.
NACHSCHLAG:
Da es doch noch Unklarheiten in Sachen FDP gibt, hier noch ein paar Erläuterungen.
RAFFael hat natürlich nichts mit RAF zu tun, sondern eher mit RAFFke, der Ratte des kleenen Punkers aus Berlin.
Aber wir wollen hier niemand beleidigen. Dass es sich bei der FDP um die Rafferpartei -pardon, die Partei der Besserverdienenden handelt, hat sie selbst so definiert. Dabei scheint sie nicht zu raffen, dass man mit dieser Strategie nur wenig Stimmen zusammen raffen kann. Außer vielleicht bei jener Wahl, als einige Wähler nicht gerafft haben, dass man als Wähler der Raffer noch nicht selbst zum Raffer wird.
Neustart
Hallo Leute, nach fast einem Jahr Wahlkampf bin ich nun wieder da! Neuer Post folgt umgehend!
Dienstag, 2. Juni 2009
Wahlvorstellung
Stell dir vor
Stell dir vor,
du möchtest etwas trinken.
Du kommst in ein Lokal
und du kannst wählen:
Kaffee, Tee oder Saft.
Schön, nicht wahr!
Du hast die Wahl.
Stell dir vor,
du möchtest etwas essen.
Du kommst in ein Lokal
und du kannst wählen:
Menue 1, 2 oder 3.
Schön, nicht wahr!
Du hast die Wahl.
Stell dir vor,
du möchtest à la carte essen.
Du kommst in ein Lokal
und du kannst wählen:
Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts und Getränke.
Schön, nicht wahr!
Du hast die Wahl.
Stell dir vor,
du möchtest chic essen gehen.
Du sucht ein Lokal
und du kannst wählen:
Steakhouse, indisch, gut bürgerlich.
Schön, nicht wahr!
Du hast die Wahl.
Stell dir vor,
du hast die Wahl:
die Kommunalwahl, wo es um die Grundbbedürfnisse geht
die Landtagswahl, wo es um das Regionale geht
die Bundestagswahl, wo es um unser Land geht
die Europawahl, wo es um das Grundsätzliche geht.
Schön, nicht wahr!
Also, auf jeden Fall wählen gehen,
auch wenn du nur etwas trinken willst,
denn der Kaffee im Steakhouse schmeckt dir vielleicht doch besser.
Oder auch nicht.
Du hast die Wahl.
Stell dir vor,
du möchtest etwas trinken.
Du kommst in ein Lokal
und du kannst wählen:
Kaffee, Tee oder Saft.
Schön, nicht wahr!
Du hast die Wahl.
Stell dir vor,
du möchtest etwas essen.
Du kommst in ein Lokal
und du kannst wählen:
Menue 1, 2 oder 3.
Schön, nicht wahr!
Du hast die Wahl.
Stell dir vor,
du möchtest à la carte essen.
Du kommst in ein Lokal
und du kannst wählen:
Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts und Getränke.
Schön, nicht wahr!
Du hast die Wahl.
Stell dir vor,
du möchtest chic essen gehen.
Du sucht ein Lokal
und du kannst wählen:
Steakhouse, indisch, gut bürgerlich.
Schön, nicht wahr!
Du hast die Wahl.
Stell dir vor,
du hast die Wahl:
die Kommunalwahl, wo es um die Grundbbedürfnisse geht
die Landtagswahl, wo es um das Regionale geht
die Bundestagswahl, wo es um unser Land geht
die Europawahl, wo es um das Grundsätzliche geht.
Schön, nicht wahr!
Also, auf jeden Fall wählen gehen,
auch wenn du nur etwas trinken willst,
denn der Kaffee im Steakhouse schmeckt dir vielleicht doch besser.
Oder auch nicht.
Du hast die Wahl.
Mittwoch, 11. März 2009
Viel unterwegs
Zur Zeit bin ich viel unterweg. Das ist ja bei mir nichts Neues. Aber im Moment geht es vor allem um Politik. Der bevorstehende Kommunalwahlkampf, bei dem ich in Hohenlimburg für die Bezirksvertretunf kandidiere, wirft seine Schatten voraus.
Morgen wollen wir eine Ortsgruppe Hohenlimburg gründen. Die Einheimischen wissen, dass Hohenlimburg sowohl von der topografischen Lage als auch von der mentalen Sicht seiner Einwohner nicht wirklich zu Hagen gehört. Bis heute gibt es Autonomiebestrebungen. Eine Loslösung von Hagen ist allerdings eher illusorisch. Daher ist es sinnvoll, auch politisch die kleinere Einheit zu stärken und die Individualität zu erhalten ohne die Richtung "kleines gallisches Dorf gegen den Rest der Welt" einzuschlagen.
Ja, und dafür vernünftige und umsetzbare Konzepte zu erarbeiten, natürlich im Team und nicht im Alleingang, damit bin ich zur Zeit ziemlich beschäftigt.
Falls es Euch interessiert, findet ihr Aktuelles bei
http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=48922179311 (allerdings müsst Ihr Euch wohl bei facebook anmelden.
Morgen wollen wir eine Ortsgruppe Hohenlimburg gründen. Die Einheimischen wissen, dass Hohenlimburg sowohl von der topografischen Lage als auch von der mentalen Sicht seiner Einwohner nicht wirklich zu Hagen gehört. Bis heute gibt es Autonomiebestrebungen. Eine Loslösung von Hagen ist allerdings eher illusorisch. Daher ist es sinnvoll, auch politisch die kleinere Einheit zu stärken und die Individualität zu erhalten ohne die Richtung "kleines gallisches Dorf gegen den Rest der Welt" einzuschlagen.
Ja, und dafür vernünftige und umsetzbare Konzepte zu erarbeiten, natürlich im Team und nicht im Alleingang, damit bin ich zur Zeit ziemlich beschäftigt.
Falls es Euch interessiert, findet ihr Aktuelles bei
http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=48922179311 (allerdings müsst Ihr Euch wohl bei facebook anmelden.
Montag, 12. Januar 2009
Hauptsache
Die Tage der Wünsche für’s neue Jahr gehen langsam zuende. Aber auch zu Geburtstagen, während der anrollenden Grippewelle oder auch wenn jemand niesen muss, wünscht man sich „Gesundheit“. Gesundheit ist die Hauptsache, meinen die meisten Menschen und jeder , der schon einmal krank war - und wer war das noch nicht ?- weiß, dass da etwas dran ist.
„Hauptsache gesund“, sagt man, wenn ein Baby geboren ist. Oder „ohne Gesundheit ist alles nichts.“
Nun sollte man meinen, dass solche Aussagen auch Prioritäten setzen. Jedoch das ist meistens weit gefehlt. Seit der Schutzimpfung in Kindertagen haben die meisten Menschen, die ich kenne, nichts mehr für Ihre Gesundheit getan, sondern bestenfalls etwas gegen ihre Krankheit.
In Gesundheitsmagazinen, Ratgebersendungen und nicht zuletzt in der Pharmawerbung geht es meist nur um Reparatur von Defekten.
Krankheit ist teuer, dass wird uns erst allmählich bewusst, weil unser Versicherungssystem längst nicht mehr alles bezahlt, was nötig wäre. So zahlt man eben selber oder man bleibt krank.
Dass es sinnvoller wäre, vorbeugend zu handeln und gar nicht erst krank zu werden, ist in entsprechenden Sonntagsreden immer wieder zu hören. Wenn es dann aber ans Konkrete geht, darf es nicht viel kosten. Vitamine und Salben aus dem Supermarkt sind angesagt wie nie.
„Hauptsache billig“, lautet die Devise. Das ist doch verwunderlich. Wenn es die Krankenkasse zahlen würde, wäre das Teuerste gerade gut genug, oder?
Ich bin zwar der Überzeugung, dass es noch Wichtigeres gibt, dennoch habe ich mich irgendwann entschlossen, etwas für meine Gesundheit zu tun.
Richtig, ich tue etwas für meine Gesundheit und nicht etwas gegen eine Krankheit. Seit Jahren habe ich keine wesentliche Krankheit mehr verzeichnen müssen. Natürlich erregen solche Aussagen das Interesse mancher Mitmenschen. Aber dann kaufen sie doch lieber bei Aldi.
Plötzlich wissen die Leute, dass das mit den Vitaminen alles nicht erwiesen ist, und dass Gebet um Heilung rein psychologisch einzuordnen ist und dass der Weg vom Fernseher zum Kühlschrank eigentlich genug Bewegung veranlasst.
Nahrungsergänzugnsmittel sind teuer, Sportstudios kosten Geld, alternative Heilmethoden auch. Alle wollen nur unser Geld, außer die Krankenkassen und der Apothekerverband, versteht sich.
Wenn man hingegen die Möglichkeit aufzeigt, jedenfalls die Kosten für Nahrungsergänzunsmittel zu refinanzieren, oder erklärt, dass Gebet um Heilung kostenlos ist, dann wird der Zeitgenosse ganz vorsichtig und misstrauisch. Nun, das kann ich verstehen, muss mich davon aber nicht umstimmen lassen.
Eine Grippewelle rollt auf uns zu. Ich sehe ihr gelassen entgegen und wünsche allen Lesern vor allem Gesundheit.
„Hauptsache gesund“, sagt man, wenn ein Baby geboren ist. Oder „ohne Gesundheit ist alles nichts.“
Nun sollte man meinen, dass solche Aussagen auch Prioritäten setzen. Jedoch das ist meistens weit gefehlt. Seit der Schutzimpfung in Kindertagen haben die meisten Menschen, die ich kenne, nichts mehr für Ihre Gesundheit getan, sondern bestenfalls etwas gegen ihre Krankheit.
In Gesundheitsmagazinen, Ratgebersendungen und nicht zuletzt in der Pharmawerbung geht es meist nur um Reparatur von Defekten.
Krankheit ist teuer, dass wird uns erst allmählich bewusst, weil unser Versicherungssystem längst nicht mehr alles bezahlt, was nötig wäre. So zahlt man eben selber oder man bleibt krank.
Dass es sinnvoller wäre, vorbeugend zu handeln und gar nicht erst krank zu werden, ist in entsprechenden Sonntagsreden immer wieder zu hören. Wenn es dann aber ans Konkrete geht, darf es nicht viel kosten. Vitamine und Salben aus dem Supermarkt sind angesagt wie nie.
„Hauptsache billig“, lautet die Devise. Das ist doch verwunderlich. Wenn es die Krankenkasse zahlen würde, wäre das Teuerste gerade gut genug, oder?
Ich bin zwar der Überzeugung, dass es noch Wichtigeres gibt, dennoch habe ich mich irgendwann entschlossen, etwas für meine Gesundheit zu tun.
Richtig, ich tue etwas für meine Gesundheit und nicht etwas gegen eine Krankheit. Seit Jahren habe ich keine wesentliche Krankheit mehr verzeichnen müssen. Natürlich erregen solche Aussagen das Interesse mancher Mitmenschen. Aber dann kaufen sie doch lieber bei Aldi.
Plötzlich wissen die Leute, dass das mit den Vitaminen alles nicht erwiesen ist, und dass Gebet um Heilung rein psychologisch einzuordnen ist und dass der Weg vom Fernseher zum Kühlschrank eigentlich genug Bewegung veranlasst.
Nahrungsergänzugnsmittel sind teuer, Sportstudios kosten Geld, alternative Heilmethoden auch. Alle wollen nur unser Geld, außer die Krankenkassen und der Apothekerverband, versteht sich.
Wenn man hingegen die Möglichkeit aufzeigt, jedenfalls die Kosten für Nahrungsergänzunsmittel zu refinanzieren, oder erklärt, dass Gebet um Heilung kostenlos ist, dann wird der Zeitgenosse ganz vorsichtig und misstrauisch. Nun, das kann ich verstehen, muss mich davon aber nicht umstimmen lassen.
Eine Grippewelle rollt auf uns zu. Ich sehe ihr gelassen entgegen und wünsche allen Lesern vor allem Gesundheit.
Dienstag, 6. Januar 2009
Schlangen
Schlangen haben einen schlechten Ruf. Es wird allgemein vor ihnen gewarnt. Spätestens seit der unangenehmen Geschichte im Paradies hält man Schlangen nicht nur für hinterhältig, sondern sogar für gefährlich.
Nun finden sich immer wieder mitleidige Zeitgenossen, die den guten Tierchen weiter helfen wollen. Denen seien folgende Weisheiten zu bedenken gegeben:
Es ist nicht sehr erfolgsträchtig, Schlangen auf die Beine helfen zu wollen.
Es bringt nichts, Schlangen einen Vorsprung zu geben, obwohl ihre Benachteiligung offensichtlich ist.
Nur, weil es einige Schlangenliebhaber gibt, ist es nicht für jeden erforderlich, die Schönheit von Schlangen zu betonen.
Dass das Gift ihrer Zähne auch zu pharmazeutischen Zwecken genutzt werden kann, macht es nicht weniger tödlich.
Ein praktischer Vorschlag: Sollten Sie in ihrem Umfeld eine Schlange haben, hören Sie auf, das Tier zu therapieren. Trennen sie sich einfach von ihm.
Alles andere ist vergebene Liebesmüh und manchmal eben durchaus gefährlich.
Nun finden sich immer wieder mitleidige Zeitgenossen, die den guten Tierchen weiter helfen wollen. Denen seien folgende Weisheiten zu bedenken gegeben:
Es ist nicht sehr erfolgsträchtig, Schlangen auf die Beine helfen zu wollen.
Es bringt nichts, Schlangen einen Vorsprung zu geben, obwohl ihre Benachteiligung offensichtlich ist.
Nur, weil es einige Schlangenliebhaber gibt, ist es nicht für jeden erforderlich, die Schönheit von Schlangen zu betonen.
Dass das Gift ihrer Zähne auch zu pharmazeutischen Zwecken genutzt werden kann, macht es nicht weniger tödlich.
Ein praktischer Vorschlag: Sollten Sie in ihrem Umfeld eine Schlange haben, hören Sie auf, das Tier zu therapieren. Trennen sie sich einfach von ihm.
Alles andere ist vergebene Liebesmüh und manchmal eben durchaus gefährlich.
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